Satt werden und ruhig schlafen

Satt werden und ruhig schlafen


Eine warme Mahlzeit und ein bequemes Bett. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Für jeden Menschen auf dieser Erde. Die Realität ist leider weit davon entfernt. Armut, Hunger, Obdach- und Wohnungslosigkeit sind auch hier, in der unmittelbaren Nachbarschaft, ein Problem. Wir haben im Neuköllner Nachtcafé Menschen getroffen, für die ein sicherer Platz zum Schlafen und eine Mahlzeit, die satt macht keine Selbstverständlichkeit sondern eine Besonderheit sind.

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The End

Adieu, Freies Neukölln!


Das Freie Neukölln ist nicht länger frei, denn der Mietvertrag läuft Ende des Jahres endgültig aus. 2015 wird die Weserstraße also die Kneipe verlieren, die es schon vor dem Neukölln-Hype gab – die ihm vielleicht sogar ein Stück des Wegs bereitet hat. Da war die Weserstraße noch lange keine Partymeile, sondern eine unbekannte, dunkle Wohnstraße. Antje Borchart und Matthias Merkle wollten nicht mehr über den Kanal nach Kreuzberg müssen, nur um ein Bier trinken zu gehen. Und weil es die Kneipe, in die sie gern gehen wollten, in Neukölln nicht gab, haben sie sie eben eröffnet. 2006 war das. Wir treffen Antje und Matthias auf ein letztes Bier und sprechen mit ihnen über den Anfang, das Ende und die acht Jahre dazwischen.

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Koloniales Neukölln

Koloniales Neukölln


Diesmal machen wir eine Zeitreise in das späte 19. Jahrhundert. Wir erkunden mit dem Historiker und Medienpädagogen Stefan Zollhauser das Koloniale Neukölln. Auf unserem Spaziergang erfahren wir, was das Tempelhofer Feld mit kolonialen Geiselnahmen zu tun hatte, wir hören, was bei einer so genannten “Völkerschau” in der Hasenheide passierte, wir lernen wie der Kaffee nach Neukölln kam und welche Rolle Kolonialwaren im aufstrebenden Rixdorf spielten. Kolonialkrieg und Zwangsmigration, Rassismus und Welthandel, koloniale Gewalt und ihre Rückwirkungen sind dabei einige der Themen.

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Leckere Weintrauben

Neuköllner Wein mit moldawischen Wurzeln


Spätestens hinter dem U- und S-Bahnhof Hermannstraße endet das hippe Neukölln. Nur wenige Nordneuköllner verschlägt es den Britzer Damm entlang. Dabei hat so ein Ausflug viel zu bieten. Es dauert gerade mal 15 Minuten mit dem Fahrrad und schon kann man Pferdekoppeln bestaunen, Wald und Wiesen erkunden und einen netten Winzer kennenlernen. Viktor Sucksdorf ist Sohn einer moldawischen Winzerfamilie und kam als ausgebildeter Weinbauer 1997 nach Berlin. Auf 5000 Quadratmeter pflegt und zieht Viktor seit mittlerweile über 10 Jahren verschiedene Weinsorten groß. Wir haben ihn besucht.

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Neuköllner Freifunk

Neuköllner Freifunk


Freies Internet für alle! Das Freifunk-Netz der gleichnamigen, ehrenamtlichen Internetbastler ist nun auch am und um das Neuköllner Rathaus verfügbar. Seit Freitag, den 25. April, ist das Neuköllner Rathaus nämlich Knotenpunkt für ein freies, unabhängiges und selbstverwaltetes Funknetz im Kiez und verteilt nun Datenpakete u.a. zwischen Tempelhof, Friedrichshain und Kreuzberg. Christian hat die Abschlussarbeiten auf dem Neuköllner Rathausdach begleitet und erste Bytes durch das neue Freifunk-Netz geschickt.

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Günter Demnig verlegt einen Stolperstein

Neuköllner Stolpersteine


Vielleicht sind sie Euch auch schon aufgefallen, die kleinen Messingpbeschlagenen Steine auf dem Kopfsteinpflaster. Hin und wieder ‘stolpert’ man über sie. Die Denkmäler des Kölner/Berliner Künstlers Gunter Demnig tragen die Namen der Opfer des Nationalsozialismus. Demnig verlegt die Stolpersteine vor den einstigen Wohnhäusern der Ermordeten und erinnert uns alle an das, was geschah: staatlich organisierter Massenmord. Am 29. November 2013 verlegte Demnig 12 neue Stolpersteine in Neukölln und wir haben das Geschehen begleitet, mit Angehörigen und engagierten Bürgern gesprochen und so einige sehr persönliche Geschichten und Schicksale hinter den Stolpersteinen erfahren.

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Grenzen vergehen, Grenzen entstehen

Grenzen vergehen, Grenzen entstehen


Wir besuchen den Neuköllner Filmemacher Bernhard Sallmann in seiner Wohnung in Rixdorf. Vor 12 Jahren hat er den Dokumentarfilm ›Berlin Neukölln‹ gedreht. Wir denken, es ist Zeit für einen Realitätsabgleich: Neukölln vor dem Hype und mittendrin.

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Bedrohte Gärten

Bedrohte Gärten


Die Kleingartenanlagen Neuköllner Berg und Tempelhofer Berg sind durch die Randbebauungspläne am Tempelhofer Flugfeld bedroht. Wir haben Wilfried, Vorstand der Kolonie am Tempelhofer Berg, in seiner Gartenparzelle getroffen und sind mit ihm durch die Kolonie spaziert und haben uns erzählen lassen, wie sich das Gärtnern zwischen S-Bahn-Trasse und Flugfeld anfühlt, wie sehr die Gärten durch Bebauungspläne bedroht sind und was er für den Erhalt der Anlagen tut.

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Klunkerkraniche über Neukölln

Klunkerkraniche über Neukölln


Es gibt Orte mitten in der Stadt, die ganz besonders sind. Ein solcher Ort ist das oberste Deck der Neukölln-Arcaden: Zuerst ein Un-Ort, ein Geheimtipp, um den Blick über die Stadt zu genießen, sprach sich der Geheimtipp langsam herum, verlor das Geheime und wurde zum Tipp… Jetzt ist der Klunkerkranich dort gelandet und erobert das Parkdeck mit Dachgarten, Bar und Kulturveranstaltungen. Grund zu trauern, dass wieder ein Un-Ort verschwindet? Wir haben uns umgesehen und geben Entwarnung: Die Klunkerkranich-Crew ist eine Wahl-Familie der sympathischen Art, die mit viel Sensibilität für den Ort und für Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen diesen Raum gestalten.

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Demonstrieren für das Wiesenmeer

Demonstrieren für das Wiesenmeer


Am verregneten Sonntagnachmittag, am 26.05.2013, demonstrierten einige Hundert Berliner und Berlinerinnen für den Erhalt ihres geliebten Tempelhofer Flugfeldes. Trotz des schlechten Wetters kam gute Stimmung auf. Christian und Bettina lauschten dem High Fossility Chor, sprachen mit Nutzern des Flugfeldes und begleiteten die Demonstration.

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