Die Zwangsversteigerung der Mareschstraße 12



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Am 24. April kam die Mareschstraße 12 unter den Hammer des Neuköllner Amtsgerichtes. Um halb zehn versammelten sich etwa 80 Personen, darunter Bieter, Interessenten, Prostestler und Mieter im Saal 128 des Neuköllner Amtsgerichts, um der Zwangsversteigerung des Hauses in der Mareschstraße 12 beizuwohnen.

Christian sprach nach der Versteigerung vor dem Amtsgericht mit Mietern, engagierten Nachbarn und Beobachtern der Zwangsversteigerung. Das Haus ging für 2,1 Millionen Euro über den Richtertisch und liegt damit um knapp 800.000 Euro über dem Verkehrswert.

Leider fehlt die erste Hälfte der Aufnahme, die vor der Versteigerung vor und teilweise auch im Eingangsbereich des Amtsgerichts stattfand. Nach mündlicher Erlaubnis eines Beamten, untersagte ein anderer mir das Aufnehmen… und veranlasste mich nach einer langen Diskussion über Pressefreiheit und Zensur, die Aufnahme zu löschen. Angeblich hätte ich gegen “sein” Hausrecht verstoßen. Ein erster kleiner Kiezradio-Skandal.

Foto (Amtsgericht Neukölln): CC-BY Flickr/illustir

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