Neuköllner Wein mit moldawischen Wurzeln



Spätestens hinter dem U- und S-Bahnhof Hermannstraße endet das hippe Neukölln. Nur wenige Nordneuköllner verschlägt es den Britzer Damm entlang. Dabei hat so ein Ausflug viel zu bieten. Es dauert gerade mal 15 Minuten mit dem Fahrrad und schon kann man Pferdekoppeln bestaunen, Wald und Wiesen erkunden und einen netten Winzer kennenlernen. Viktor Sucksdorf ist Sohn einer moldawischen Winzerfamilie und kam als ausgebildeter Weinbauer 1997 nach Berlin. Auf 5000 Quadratmeter pflegt und zieht Viktor seit mittlerweile über 10 Jahren verschiedene Weinsorten groß. Wir haben ihn besucht.

Viktor hat uns erzählt wie er und der Wein nach Berlin kamen. Seine Geschichte beginnt in den 1990er Jahren. Die Berliner Weinkultur ist schon etwas älter. Wir erfahren, wie der Brandenburger und Berliner Wein von der Kartoffel verdrängt wurde und wie Viktor jahrelang mit Behörden “kämpfte” um endlich das machen zu können, was er liebt: Guten Wein. In Neukölln. Die Wein, bzw. Rebstöcke behandelt er “wie seine Kinder”, hat er uns erzählt.


Viktor Suckmanns Weingut von oben (Google Maps).

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