Die Zwangsversteigerung der Mareschstraße 12

Die Zwangsversteigerung der Mareschstraße 12


Am 24. April kam die Mareschstraße 12 unter den Hammer des Neuköllner Amtsgerichtes. Um halb zehn versammelten sich etwa 80 Personen, darunter Bieter, Interessenten, Prostestler und Mieter im Saal 128 des Neuköllner Amtsgerichts um der Zwangsversteigerung des Hauses in der Mareschstraße 12 beizuwohnen. Christian sprach nach der Versteigerung vor dem Amtsgericht mit Mietern, engagierten Nachbarn und Beobachtern der Zwangsversteigerung. Das Haus ging für 2,1 Millionen Euro über den Richtertisch und liegt damit um knapp 800.000 Euro über dem Verkehrswert.

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Auf einem Hügel vor Afrika

Auf einem Hügel vor Afrika


In Folge 12 flüchtet das Kiezradio nach Andalusien, in einen kleinen 20-Häuser-Ort, 15 km von Tarifa entfernt. Was das mit Berlin, bzw. Neukölln zu tun hat? Nicht sehr viel und doch eine ganze Menge, denn wir haben dort zwei überaus sympathische Ausgewanderte getroffen. Henry und Inga, ehemalige Neuköllnerin, wohnen nun dort wo andere Urlaub machen. Mit Hund, Katze und Huhn trotzen sie der spanischen Krise auf einem Hügel vor Afrika. Henry, Künstler, ist inzwischen Profi im Gärtnern und Hausbau geworden, Inga betreibt ein Yoga-Studio auf dem eigenen Grundstück. Für beide gilt ganz klar »In dem, was wir tun, muss unsere Seele sich wiederfinden können, sonst tun wir es nicht.«

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Neuköllner Schlösser

Neuköllner Schlösser


Herr Hoffmann ist ein echter Neuköllner Junge. Die meiste Zeit seines beruflichen Lebens hat er mit Schlüsseln, Schlössern und Türmechaniken verbracht. Seit 15 Jahren betreibt der gelernte Aufzugsmonteur einen Schlüsseldienst in der Sonnenallee, wo er bereits über 30000 Schlüssel nachgemacht hat. Außerdem hat er in seinem Leben schon für unzählige ausgespeerte, verzweifelte Neuköllner Türen geöffnet. Für uns hat er den (wahrscheinlich) 30001sten Schlüssel kopiert und erklärt, was es mit den Schlüsseln und Schlössern in Neukölln auf sich hat, deren Entwicklung sich übrigens auch im Wandel des Kiezes ablesen lässt.

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Das Locht43

Das Locht43


“Man soll aufhören wenn es am schönsten ist…”, sagen die Bewohner des Locht43, ein kollektiver Wohn- Veranstaltungs- und Arbeitsraum am Neuköllner Kiehlufer. Glücklich sind sie über das Ende ihres zweijährigen Abenteuers in einer alten Neuköllner Hinterhof-Fabrikhalle allerdings nicht, denn es kommt unfreiwillig. Wir haben das Locht am Wochenende seiner Abschiedsfeier besucht und mit den Bewohnern gesprochen.

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Wilko Bereit, Braumeister Rollberg Bier Neukölln

Bier mit Punkrock und Liebe


Bier besteht ja normalerweise aus Wasser, Malz und Hopfen. Viele behaupten gutes Bier hätte eine Seele. Die wichtigsten Zutaten eines wirklich guten Bieres seien jedoch Punkrock und Liebe, sagt Wilko Bereit. Er ist Braumeister des Neuköllner Rollberg Bieres. Wir haben den Urneuköllner in seiner Brauerei (er nennt es “Spielzimmer”), die sich im Keller der ehemaligen Kindl-Brauerei befindet, besucht und über Neukölln und die weite Welt des Bieres gesprochen.

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Kiezradio008 Der Neuköllner Blutwurstritter (Foto: Bettina Conradi)

Der Neuköllner Blutwurstritter


In der achten Kiezradiofolge wird’s blutig. Wir (Bettina und Christian) haben eine Neuköllner Traditionsfleischerei besucht. Marcus Benser betreibt die Blutwurstmanufaktur und ist mit seiner Wurst weltbekannt geworden. Er darf sich sogar “Blutwurstritter” nennen. Wir sprachen mit ihm über die skurrile Geschichte rund um die Ritterschaft der ältesten, bekannten Wurstsorte und diskutieren den Wandel in und um Neukölln, den Benser u.a. auch am veränderten Fleischkonsum ablesen kann.

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Safari im wilden Kiez

Safari im wilden Kiez


Wusstet Ihr dass etwa 20000 Tier- und Pflanzenarten unter uns, hier in der Stadt leben? Berlin ist damit die artenreichste Metropole Europas! Wir leben also eigentlich unter Tieren, nicht die Tiere unter uns. Wir trafen Derk Ehlert, Wildtierreferent der Stadt Berlin, und sprachen mit ihm über den “wilden” Kiez, in dem wir alle leben.

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Universität Neukölln

Universität Neukölln


“Wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben und wo könnte man dies besser als auf den Strassen Neuköllns.” So lautet er, der Leitsatz der Universität Neukölln. Das liebevolle und augenzwinkernde Schnapsidee-Projekt, das im Februar 2012 am Tresen der Langen Nacht entstand, will den Bezirk mit Fachbereichen wie Diversität, Nichtstun oder Popmusik in ein locus amoenus verwandeln. Bettina und Christian haben den T-Shirt druckenden Uni-Präsidenten Martin Mai in der Langen Nacht getroffen.

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48 Stunden Neukölln

48 Stunden Neukölln


Neukölln in 48 Stunden künstlerisch abzubilden ist eigentlich unmöglich, die Macher der gleichnamigen Veranstaltung versuchen es trotzdem – und zwar mit der diesjährigen Auflage bereits zum insgesamt 14ten Mal. Die dargebotenen Werke des zweitägigen Kunst- und Kulturfestivals in einer hörbaren Länge unterzubringen scheint eine ebenso unlösbare Aufgabe zu sein – aber Christian und Bettina versuchen es trotzdem. 48 Stunden Neukölln 2012: Ein dokumentarischer Rundgang.

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Migration und Behinderung

Migration und Behinderung


Nach einer sehr langen Winterpause meldet sich das Kiezradio zurück. Und zwar mit einem Thema, das im Alltag viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Migration, Integration und Behinderung. Bettina und Christian besuchen einen Kochkurs der MiGes, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, und sprechen mit der stellvertretenden Leiterin Sema Celik über die Herausforderungen der Integrations- und Betreuungsarbeit in Neukölln und reden über den Umgang mit Behinderung in Deutschland und der Türkei sowie über den Einfluss von Kultur und Religion.

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