Afrika

Koloniales Neukölln

Diesmal machen wir eine Zeitreise in das späte 19. Jahrhundert. Wir erkunden mit dem Historiker und Medienpädagogen Stefan Zollhauser das Koloniale Neukölln. Auf unserem Spaziergang erfahren wir, was das Tempelhofer Feld mit kolonialen Geiselnahmen zu tun hatte, wir hören, was bei einer so genannten “Völkerschau” in der Hasenheide passierte, wir lernen wie der Kaffee nach Neukölln kam und welche Rolle Kolonialwaren im aufstrebenden Rixdorf spielten. Kolonialkrieg und Zwangsmigration, Rassismus und Welthandel, koloniale Gewalt und ihre Rückwirkungen sind dabei einige der Themen.

Auf einem Hügel vor Afrika

In Folge 12 flüchtet das Kiezradio nach Andalusien, in einen kleinen 20-Häuser-Ort, 15 km von Tarifa entfernt. Was das mit Berlin, bzw. Neukölln zu tun hat? Nicht sehr viel und doch eine ganze Menge, denn wir haben dort zwei überaus sympathische Ausgewanderte getroffen. Henry und Inga, ehemalige Neuköllnerin, wohnen nun dort wo andere Urlaub machen. Mit Hund, Katze und Huhn trotzen sie der spanischen Krise auf einem Hügel vor Afrika. Henry, Künstler, ist inzwischen Profi im Gärtnern und Hausbau geworden, Inga betreibt ein Yoga-Studio auf dem eigenen Grundstück. Für beide gilt ganz klar »In dem, was wir tun, muss unsere Seele sich wiederfinden können, sonst tun wir es nicht.«